In Berlin steirisch gehen: Die Steiermark Stadt-Buschenschanken

Ach, die Berliner haben es so gut: Gleich zehn Locations sind kommende Woche vom 9. bis 15. September als Stadt-Buschenschanken am Start. Überall gibt es mindestens fünf verschiedene Weine aus der Steiermark zu verkosten. Wer fix mitgerechnet hat, weiß: 50(!) mal Steiermark im Glas! Quasi 7,14 Weine pro Tag!

Tatsächlich sind es sogar 51 verschiedene Weine. Denn Mathias Brandweiner, als gebürtiger Österreicher nur nachvollziehbar, hat sich für gleich sechs Weine entschieden. Die serviert er im Restaurant POTS im Ritz Carlton am Potsdamer Platz. Die moderne deutsche Spitzenküche des Restaurants hat sich für die Stadt-Buschenschankwoche eigens einen steirischen Flammkuchen einfallen lassen. Dazu passt zum Beispiel ein Brut Rosé von der Sektmanufaktur Hannes Harkamp aus der Südsteiermark, ein Sauvignon Blanc vom Weingut Krispel oder der Lagen-Traminer „Nobilis“ von der Ried Rettenberg von der Domäne Hirschmugl. Wer meint: Steirischer Flammkuchen? Da muss doch ein Rotwein her! Bitte sehr: Bernhard und Klaus Fischer, Fischer Weine, bieten einen 2015er Zweigelt aus dem Vulkanland Steiermark.

Im Restaurant Slate in Berlin Mitte wird es wahrhaft steirisch: Zu den Weinen können tolle kleine Schmankerl (so nennt der Österreicher kleine Snacks) bestellt werden, wie Tatarstulle mit gepufften Zwiebeln, marinierte Kopfsalatherzen oder kalter Schweinebraten mit Meerrettich. So geht Buschenschank! Im Glas zeigt sich die ganze Vielfalt der Steiermark: Vom Sauvignon Blanc „Ried Czamillonberg“ von Stefan Potzinger, über den Riesling „Kitzeck-Sausal“ vom Weingut Schauer bis zum Schilcher „Eibiswald“ von Philipp Haring aus der Weststeiermark.

Ein paar Straßen weiter, im Restaurant Cordo, kommen ebenfalls Steiermark-inspirierte Köstlichkeiten auf den Teller – eine spannende Ergänzung zum aktuell norddeutsch angehauchten Menü. Wer das Cordo und seinen Vorgänger, die Cordobar kennt, weiß: Hier wird’s natural! So gibt es beispielsweise Pétillant Naturel vom Weingut Daniel Jaunegg, Weißburgunder „natural wine“ von Hannes Harkamp oder Chardonnay „Natural“ vom Weingut Hirschmugl.

Wenn man sich im Sterne-Restaurant einsunternull Sterne-Restaurant einsunternull nicht, wie derzeit, der Frage stellt „Was ist Steiermark?“ spürt man der ewigwährenden Frage „Was ist Berlin?“ nach. Die Küche von Küchenchef Silvio Pfeufer und Gastgeber Ivo Ebert ist inspiriert von den multikulturellen Einflüssen aus und um Berlin. In enger Zusammenarbeit mit den Bauern aus dem Umland, arbeitet das Restaurant so nachhaltig und regional, wie irgend möglich.

Die Weinkarte mit 320 Positionen wird nun für eine Woche um Weine von Peter Masser (Sauvignon Blanc „Ried Sernauberg“), Weingut Peter Skoff (Sauvignon Blanc Gamlitz G.XVII) oder beispielsweise vom Avantgardisten und Charakterwinzer Josef Scharl Scharl (Souvignier Gris) erweitert.

Im Restaurant DUKE im Hotel Ellington schätzt Küchenchef Florian Glauert die traditionelle Küche und liebt das Unkomplizierte. Seine Kompositionen sind von aufregenden Aromen, neuen Horizonten und der traditionellen, französischen Haute Cuisine geprägt.

Gastgeber im Restaurant DUKE sind Babette Pflügl und Christian Stöhr, gemeinsam mit dem Küchenchef setzten sie das Motto „Casual Fine Dining auf hohem Niveau – ganz ohne Krawattenzwang“ um. Das gilt natürlich besonders für die Woche als Stadtbuschenschank: Hier darf sich entspannt bei einem Glas steirischem Wein – zum Beispiel ein Welschriesling vom Weingut Grill, ein Sauvignon Blanc „Eichberg“ von Skringer, oder ein Gamlitzer Weißburgunder von Dietrich vlg. Tischler zurückgelehnt werden.

Im Restaurant Prism hat ein wesentliches Prinzip der Buschenschank verinnerlicht: Das Teilen der Speisen am Tisch. Zugegebenermaßen auf wesentlich höherem Niveau. Das Versprechen “außergewöhnlich Weine“ anzubieten, kann in dieser Woche um ein paar feine Tropfen erweitert werden: So kommt etwa ein Gelber Muskateller vom Weingut Tschermonegg ins Glas, Chardonnay „Ried Gamlitzberg“ von Strauss oder der Sauvignon Blanc „Ried Sernau“ von Goedwinemakers, ein Exil-Holländer, der seinen Traum vom hochwertigen Weingut in der Südsteiermark lebt.

Im Restaurant Christopher’s, das ehemalige Schwein‘s, liebt man neben Wein (360 Positionen auf der Weinkarte) auch Gin. Der ist gleich 130-fach vertreten. Steirischen Gin wird es in der Stadt-Buschenschankwoche nicht geben. Dafür ergänzen feine Weine die regional-saisonale Küche: Ein Schilcher „Frizzante“ vom Schaumwein-Experten Christian Reiterer, Weißburgunder „Ried Hochsulz, von Dreisiebner oder eine Cuvée aus Zweigelt und Merlot vom Weingut Pock aus der Region Vulkanland Steiermark.

Viktoria Kniely ist Gastgeberin im Restaurant Herz&Niere - und wenn es um die Steiermark geht, muss sie es wissen. Also alles! Denn sie ist selbst Steirerin. Dass man dort die Gastfreundschaft in Perfektion beherrscht, beweist ihre Ernennung zur „Gastgeberin des Jahres 2016“. Auf den Teil kommt hier alles, was die Natur hergibt – also nicht nur die vermeintlich edlen Teile von Tier und Pflanze. „Nose to tail, leaf to root“ lautet das Motto. Dazu passt Sauvignon Blanc vom Weingut Schauer aus Kitzeck-Sausal oder zum Beispiel die interessante Neuzüchtung Muscaris vom Weingut Hirschmugl, mit ihrer kräftigen Säure und dem intensiven Bouquet. In der Herz&Niere-Aperitifkarte ist einiges geboten: zu den Weinen gibt es Fingerfood items als Aperitif: Backhendl, Käferbohnensalat, Aufschnitt und saures Rindfleisch mit Kernöl von Viktorias Mama aus Fehring. Welch perfekte steirische Symbiose!

Andres Rink hat erst Winzer gelernt, ist dann Koch geworden und hat – eine passende Kombination dieser Fähigkeiten – dann seine Weinbar ottorink, eröffnet, die er nach seinem Großpapa benannte. Wie es sich für eine authentische Weinbar gehört, gibt es hier zahlreiche Tropfen offen zu verkosten. Fünf mehr werden es in dieser Woche. Zu probieren gibt es u.a. Morillon „Medigon“ von der Ried Nebenegg vom Weingut Pichler-Schober, Weißburgunder vom Weingut Pock, oder Sauvignon Blanc „Schiefer Terrassen“ von Hannes Harkamp.

Anabela, die Patronin und Köchin in ihrem Restaurant Anabelas Kitchen in Charlottenburg, kommt aus Portugal. Auf den Tisch kommt, na klar, portugiesisch inspirierte Kost – kommende Woche mit „steirischem Twist“. Im Glas darf es schon mal internationaler werden – auch wenn die portugiesische Heimat natürlich ihre Spuren im Weinschrank zeigt. Diese Woche wird aber sicher beweisen: Steirische Weine und mediterrane Küche – das passt. Den Beweis treten unter anderem an: Sauvignon Blanc „Ried Greisdorf“ vom Stefan Langmann, Welschriesling „Ried Trebien“ vom Landesweingut Silberberg oder beispielsweise Gelber Muskateller „Ried Kittenberg“ von der Kellerei Johann Schneeberger.

Vom 9. bis 15. September heißt es: Steirisch gehen. Die Steiermark kommt in die City!
Die besten Szene-Restaurants und Weinbars in Deutschlands urbanen Zentren werden zur „Stadt-Buschenschank“. Buschenschank? WTF? 
Für die Nicht-Österreicher: Eine Buschenschank ist eine kleine Gastwirtschaft am Weingut, wo die gutseigenen Weine ausgeschenkt werden. Steirisches Lebensgefühl at it‘s best in der Stadt – zwar ohne Berge und Hütten, dafür aber mit bestem Wein aus der Steiermark.Eine Woche lang schenken Deutschlands herzlichste Gastronomen die Weine aus dem Land der 1001 Hügel aus: 34 Winzer aus den drei Regionen der Steiermark haben ihre besten Tropfen aus dem Keller geholt, damit du sie in deiner Stadt verkosten kannst: In Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Köln, Hannover, Ulm und Stuttgart haben die Gastgeber ihre Korkenzieher im Anschlag, um mit dir steirisch zu gehen! -> Alle Infos hier

Alle Stadt-Buschenschanken 2019:

In freundlicher Kooperation mit der Wein Steiermark.

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